47,7 % beteiligen sich freiwillig
Kein Zwang, keine Automatik. Fast jeder zweite Mitarbeiter entscheidet sich für die betriebliche Altersversorgung, sobald er versteht, was sie ihm bringt.
Wir werten aus, was wir in den Unternehmen tatsächlich erleben. Die Praxisstudie 2025 beruht auf über 450 persönlich geführten Mitarbeitergesprächen im bayerischen Mittelstand.
Jede Zahl in dieser Studie stammt aus einem Gespräch, das jemand von uns vor Ort geführt hat. Wir haben nichts abgefragt, sondern beraten und festgehalten, wie sich die Mitarbeiter danach entschieden haben.
Der Unterschied zur anonymen Umfrage: Hier steht nicht, was Mitarbeiter angekreuzt haben. Hier steht, wofür sie sich entschieden haben.
Wenn das Angebot verständlich erklärt wird, beteiligen sich 47,7 Prozent der Mitarbeiter aus eigenem Antrieb an der betrieblichen Altersversorgung. Und zwar quer durch alle Altersgruppen.
Kein Zwang, keine Automatik. Fast jeder zweite Mitarbeiter entscheidet sich für die betriebliche Altersversorgung, sobald er versteht, was sie ihm bringt.
So hoch ist der durchschnittliche Beitrag, den die Mitarbeiter selbst einzahlen. Das ist kein Mitnahmeeffekt, das ist eine Entscheidung.
Über alle Altersgruppen von 18 bis 67 liegt die Beteiligung zwischen 46,9 und 48,9 Prozent. Der Abstand zwischen Jung und Alt ist kleiner als zwei Prozentpunkte.
Fast fünfmal so viele Mitarbeiter entscheiden sich für die Altersversorgung wie für das Dienstrad. Der Unterschied liegt nicht am Produkt, sondern daran, dass es jemand erklärt hat.
Erklären ist die halbe Miete
Die meisten Leistungen liegen ungenutzt im Unternehmen, weil niemand sie erklärt hat. Erst die strukturierte Kommunikation sorgt dafür, dass sie ankommen. Das ist der größte einzelne Hebel, den wir in den Zahlen finden.
Bausteine wirken zusammen stärker
Mehrere aufeinander abgestimmte Leistungen erreichen deutlich mehr Akzeptanz als dieselben Leistungen nebeneinander. Genau deshalb bauen wir Systeme und keine Einzelmaßnahmen.
Das Potenzial liegt beim Arbeitgeber
Im Mittelstand bleibt bei der betrieblichen Altersversorgung viel liegen. Nicht weil die Mitarbeiter nicht wollen, sondern weil das Angebot sie nie in verständlicher Form erreicht hat.
Deshalb veröffentlichen wir das
Die Zahlen stammen aus Beratungsgesprächen in echten Unternehmen, nicht aus einer Online-Befragung. Sie bilden Entscheidungen ab und keine Absichtserklärungen. Das macht sie unbequemer und brauchbarer.
Die Studie zeigt ein Muster über 65 Unternehmen hinweg. Was davon bei Ihnen zutrifft, misst unser Pulse: eine anonyme Befragung Ihrer Belegschaft, aus der ein Konzept entsteht statt einer Vermutung.
Erhebung 2025, bayerischer Mittelstand. Über 450 persönlich geführte Mitarbeitergespräche in 65 Unternehmen aus 18 Branchen. Die Auswertung senden wir Ihnen auf Anfrage als PDF zu.